Verein für Gartenbau und Landespflege Otting e.V.
Jahreshauptversammlung am 14. März 2019
Jahreshauptversammlung

Im frühlingshaft dekorierten Saal des Oberwirts konnten über 100 Gartler begrüßt werden, darunter auch zahlreiche Vertreter anderer Gartenbauvereine. 15 Erwachsene und 7 Kinder wurden mit einer Hortensie bzw. dem Wilde-Blumen-T-Shirt als Neumitglieder willkommen geheißen. Dann galt die Aufmerksamkeit dem Diplombiologen Stefan Kattari. Dieser gab zum Thema „Blumenwiesen, aber richtig“ nicht nur Tipps zum Anlegen einer solchen, sondern lieferte vor allem auch Wissen und Argumente über ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung von Blühflächen für die Artenvielfalt. Nach der Pause berichtete die Vorsitzende Doreen Maierhofer mit vielen Fotos von den Aktionen des vergangenen Jahres. Der erst 17-jährige Andreas Lechner wird sich in Zukunft um die Website und die EDV-Ausstattung des Vereins kümmern. Er stellte sich und die im Aufbau befindliche neue Internetseite vor. Es folgten der Kassenbericht durch Kassierin Manuela Zeidler und der Kassenprüfungsbericht durch Herbert Fuchs. Beide wie auch die zweite Kassenprüferin Hedwig Trattler und die Schriftführerin Resi Steinmaßl kandidierten nicht mehr für ihr Amt. Ihnen und auch den anderen bisherigen Mitgliedern der Vereinsleitung wurden mit kleinen Geschenken ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ gesagt. Ehrenvorstand Georg Unterhauser wurde zum Wahlleiter bestellt. Aufgrund des fortgeschrittenen Abends gestaltete er den Wahlablauf ziemlich rasant, so dass die neugewählte Vereinsleitung sehr bald bereit stand. Eine Vorschau auf kommende Veranstaltungen machte Lust auf ein neues Garten(vereins)jahr, bevor die Teilnehmer noch schöne Gewinne aus der Tombola entgegennehmen konnten.

Obstbaumschnittkurs am 23. März 2019
schnittkurs2019

15 sehr interessierte Teilnehmer hatten sich in Tettelham bei Familie Pflug eingefunden, um hinter die Geheimnisse des Obstbaumschnitts zu kommen. Kursleiter Hans Seehuber ging zuerst auf das benötigte Werkzeug ein und erklärte dann den Pflanzschnitt und die Erziehung junger Obstbäume. Danach wurden ein sehr in die Jahre gekommenes Birnenspalier „bearbeitet“. An einem vorhandenen alten Weinstock wurde auch gleich der Rebschnitt erläutert. Nach einer Kaffeepause ging es dann im Nachbargarten weiter, wo ein alter, anscheinend noch nie geschnittener Apfelbaum ausgesucht wurde. An diesem konnten die Teilnehmer ihr neues Wissen ausgiebig anwenden. Rund herum stehend oder oben im Baum hockend wurde von allen gezwickt und gesägt, was das Zeug hielt. Es zeigte sich, dass die Grundprinzipien verstanden worden waren, so dass sich die Teilnehmer auch zu Hause dann nicht fürchten werden, beherzt ihre Bäume zu schneiden.