Verein für Gartenbau und Landespflege Otting e.V.
Kindergruppe "Wilde Blumen" 2019

"Die wilden Blumen von Otting" – so nennt sich die Kindergruppe des Gartenbauvereins Otting. Gegründet wurde diese im Mai 2009 und ist damit schon älter als die meisten ihrer Mitglieder. Aus den 23 Gründungsmitgliedern ist inzwischen eine stabile Gruppe von etwa 40 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren geworden. Einmal im Monat kommen die Wilden Blumen zusammen, um im Garten und in der Natur gemeinsam zu spielen, zu lernen, zu beobachten und kreativ zu sein. Der Pfarrgarten mit zwei Hochbeeten und einem großen Insektenhotel sowie der Verkauf von Pflanzen auf dem „Kraut-und-Krempel-Markt“ gehören zu den regelmäßig betreuten Projekten der jungen Gärtner. Betreut wird die Gruppe von 9 Müttern und zwei Jugendlichen, die sich für jedes Treffen neue spannende Aktionen ausdenken. Kinder ab 6, die Lust auf Abenteuer haben, können zum Schnuppern kommen!

Das „Wilde-Blumen-Team“
Räucherkurs

v.l. Gitti Stecher, Sonja Weber, Doreen Maierhofer, Elke Blank, Kristina Lind-Schröer, Sigi Baderhuber, Viktoria Baderhuber, Bärbel Pflug, Fiona Maierhofer, Evi Ufertinger, Angela Sturm

Winzige Türen und Pflanzen bei den Wilden Blumen am 29.3.2019
Winzige Türen und Pflanzen

Es begann mit der Geschichte von einer schlecht gelaunten Fee… Eine niedliche kleine Tür – wer wohnt denn da? Soll die Fee anklopfen oder lieber nicht? Aber soviel sie auch klopft, die Tür öffnet sich nicht, und die Kinder haben was zu Lachen. ‚Feen veralbern‘ hieß das Thema bei den Wilden Blumen. Zu diesem Zwecke wurden wunderhübsche Wichtel- oder Feentürchen gebastelt, die an einen Baum oder Stein gelehnt wirklich den Eindruck eines märchenhaften Hauseingangs boten. Mit Eifer waren alle Kinder dabei, ihre Türen mit Moos und allerlei Schmuck zu verzieren und übten sich dabei auch im vorsichtigen Umgang mit der Heißklebepistole. Winzig waren auch die Tomatenpflanzen, die zum Umsetzen in die Töpfe bereit standen. Ruck-zuck waren fast 300 Stück umgetopft und warten jetzt bei den jungen Gärtnern auf den Kraut- und Krempel-Markt. Mit sauberen Fingern wurden nebenbei auch noch Gärtnersalben angerührt und in Döschen abgefüllt, die auch verkauft werden sollen. Zu futtern gab es Butterbrote mit Schnittlauch aus unserem Hochbeet. Und dann ging es ans ‚Feen veralbern‘! Mit den Türchen wanderten die Wilden Blumen den Eichenweg hinunter und suchten nach passenden Plätzen für Elfenwohnungen und Wichtel-Reihenhäuser.

Mammut und Säbelzahntiger bei den Wilden Blumen am 15. Februar 2019
Mammut und Säbelzahntiger

„Zurück in die Steinzeit“ hieß das Faschingsthema. Aber wann war die Steinzeit überhaupt? Von vor 300 bis vor einer Milliarde Jahren reichten die Schätzungen – naja, fast getroffen. Mit der Kostümierung lagen die Wilden Blumen schon eher richtig: es gab wilde Jäger, haarige Höhlenmenschen, Steinzeitladys im Pelzmantel, Schamanen, Indianer, Mammute und einen entzückenden Säbelzahntiger. Ein Laufsteg war geich auf dem Boden markiert, Lautsprechermusik wurde mit allerhand Klang- und Krachinstrumenten untermalt, und schon präsentierten sich die prähistorischen Models von ihrer wildesten Seite! Dann wurde gespielt, natürlich wie zu Zeiten der Jäger und Sammler, wobei man z.B. seinen Weg über Eisschollen finden oder ein Wildpferd fangen musste. Es gab ein „Paläo-Boccia“ mit angemalten Steinen. Inzwischen wurden – ein klein wenig moderner -frische Waffeln über dem Feuer gebacken und Kinderpunsch ausgeschenkt. Am Ende wurde es noch künstlerisch: Tier- und Menschenfigürchen aus jenem Zeitalter, die von Archäologen ausgegraben worden waren, inspirierten die Kinder zu eigenen Kreationen aus lufttrocknendem Ton. So entstanden Höhlenbären und Säbelzahntiger, „unbekannte ausgestorbene Tiere“, Wildpferde, eine dicke Frauenfigur und viele niedliche Mammute.

Schlitten und Schamanen bei den Wilden Blumen am 25. Jan. 2019

Eine Schlittenbahn „wia da Deife“ und eine Horde wilder Blumen und der Spaß war perfekt! Auf Schlitten, Bobs und Hosenboden sausten die Kinder den Berg hinab. Zur Stärkung gab es heißen Kinderpunsch aus dem Kessel und “Lagerfeuerpizza“. Mit buntem Wasser konnte der Schnee angemalt werden, so wurde auch die Schlittenbahn bunter und noch glatter gemacht. Erst als es dämmerte und wirklich kalt wurde, zog die Meute weiter in den Pfarrsaal. Dort lagen Berge von Lederfetzen, Fellresten und anderen Materialien bereit. Daraus wurden grimmige Masken gebastelt. Ob das nun Kramperl wurden wie letztens auf unserer Weihnachtsfeier, Schamanen, wie sie zu unserem Jahresthema „Steinzeit“ passen, oder einfach irgendwelche Dämonen und wilde Kerle, es entstanden fantastische, gruselige und lustige Larven. Am Ende wurden Musikinstrumente verteilt, und im Pfarrsaal tobte ein heftiger „Geistertanz“ zum Abschluss.