Verein für Gartenbau und Landespflege Otting e.V.



Veranstaltungen 2026



Baumschnittkurs am 14. März

Auf großes Interesse stieß der Obstbaumschnittkurs des Gartenbauvereins. Unter Anleitung von Hans Seehuber lernten die 16 Teilnehmer die Grundlagen des Oeschberg-Schnittes, wie er heute als die empfehlenswerte Art der Baumerziehung gilt. Angefangen beim Pflanzschnitt über die Erziehung junger Bäume bis hin zur Verjüngung älterer Exemplare bekamen die Gartler die richtigen Handgriffe gezeigt und erklärt und konnten sich anschließend selbst beherzt beim Schnitt versuchen. Bei Kaffee und Kuchen in der Pause blieb Zeit für viele Fragen und regen Erfahrungsaustausch.

Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins Otting

Wie man die „Tolle Knolle“ Kartoffel im Hausgarten anbaut, welche Sorten für welche Verwendung geeignet sind, wie man seine Ernte vor Schnecken, Kartoffelkäfern und Krautfäule bewahrt und warum man beim Kartoffeln legen besser gut auf sein Handy aufpassen sollte, brachte der Referent Thomas Winkler dem Ottinger Publikum nahe.
Die Vorstandsdamen des Ottinger Gartenbauvereins hatten zur Jahreshauptversammlung Saal und Tische wunderbar frühlingshaft geschmückt. Die dritte Waginger Bürgermeisterin Christine Rehrl lobte in ihrem Grußwort die Arbeit des Vereins und überbrachte die Wertschätzung der Gemeinde. Die Vereinsvorsitzende Doreen Maierhofer bat anschließend die Anwesenden, sich zum Totengedenken von den Plätzen zu erheben. Besonders gedachte man des kürzlich verstorbenen Ehrenvorstands Hans Zahnbrecher, der die Geschicke des Gartenbauvereins 37 Jahre lang geleitet hatte.
Mit schönen Blumenstöcken wurden 2 neue Vereinsmitglieder begrüßt und 5 neue Kinder mit Wilde-Blumen-T-Shirts willkommen geheißen.
Darauf folgte der informative und lustige Vortrag von Thomas Winkler. Die Kartoffel brauche einen lockeren, nährstoffreichen, eher trockenen Boden. Die Knollen sollten auf der Fensterbank warm und hell vorgekeimt werden, so dass sie kurze, kräftige violette Keime bekommen. Im Dunkeln entstandene weiße Triebe dagegen brechen ab oder faulen. „Legst mich im April, kimm i, wann i will, legst mi im Mai, kimm i glei!“. Der Anbau in Kartoffeldämmen („Ackerl“) habe die Vorteile, dass sie sich schnell erwärmen und auch die Ernte erleichtert werde. Sie sollten im Hausgarten etwa 60 cm Abstand haben. Außerdem solle man Kartoffeln nicht auf Flächen anbauen, die zuvor Wiesen gewesen seien, da dann die Schäden durch Drahtwürmer überhandnähmen.
Später erinnerte Doreen Maierhofer mit zahlreichen Fotos an die Ereignisse des vergangenen Jahres wie zum Beispiel dem Kraut-und-Krempel-Markt, dem Tagesausflug in den Himalayagarten, dem Abendausflug zur Waldrappstation und mehreren Gärten in Weitgassing oder dem Ferienprogramm. Auch die Kindergruppe „Die Wilden Blumen“ war das ganze Jahr über aktiv, wie die Fotos zeigten. Marianne Sailer gab daraufhin in Vertretung der Kassierin den Kassenbericht. Es folgte ein Ausblick auf die geplanten Aktivitäten für 2026: so wird es einen Baumschnittkurs geben und am 9. Mai wird wieder „Kraut und Krempel“ im Pfarrhof angeboten. Besonders warb die Vorsitzende für den viertägigen Ausflug nach Thüringen, der vom 11.-14. Juni stattfinden wird. Mit dem EGA-Park und der Landeshauptstadt Erfurt, dem Europa-Rosarium Sangerhausen mit der größten Rosensammlung der Welt, aber auch Kleinoden wie den Dornburger Schlössern und dem Chinesischen Garten Weißensee werde das eine „wunderbare Gartenreise“, schwärmte Maierhofer. Auch garteninteressierte Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen! Zum Schluss der Versammlung gab es Blumiges, Nützliches und Dekoratives bei der Tombola zu gewinnen.

Gartler auf Draht am 28. Februar

Kleine Körbchen aus Draht, charmant unperfekt, hübsch verschnörkelt oder mit Perlen verziert auf Eisenstecken produzierten 12 kreative Gartler in Otting. Dank des milden Wetters konnte draußen in der Sonne gewerkelt werden. Die dekorativen Geflechte werden noch mit Moos. Blumenzwiebeln oder auch Kerzen gefüllt und zieren als Hingucker den Garten.