Verein für Gartenbau und Landespflege Otting e.V.

 

Veranstaltungen und Aktionen 2017

Nüsse, Nußbohrer, Eichhörnchen und Co.

Kindergarten

Unlängst erhielten die Ottinger Kindergartenkinder Besuch von der Gartenbauvorsitzenden Doreen Maierhofer.
Nüsse war das aktuelle Thema, wozu Doreen Maierhofer viel anschauliches Material und Information mitbrachte.
Eindrucksvolle Bilder von Tieren, die gerne Nüsse fressen, ein kuscheliges Eichhörnchen und vieles mehr
zauberte Doreen aus ihrer Schatzkiste. Am lustigsten fanden die Kinder jedoch den sog. Nussbohrer, mit seinem
langen Rüssel. Darauf folgte das Lied vom Weiblein, das Nüsse schütteln ging, bei dem die Kinder mitspielen
konnten. Zum Abschluss bedankten sich die Kinder bei Doreen mit selbstgebackenen Nussecken, die sie sich
anschließend auch selber schmecken ließen.

Grabschmuck selbst gestalten am 25. Oktober

Grabschmuck

Es lohnt sich sicherlich, Gestecke für Allerheiligen selbst herzustellen. Es ist preiswert, kreativ und man hat
am Ende ein individuelles Stück, das zum Grab und auch zum Wesen des Verstorbenen passt. Noch besser gelingt
das zusammen mit Gleichgesinnten. Man hat mehr Auswahl an Begleitgrün und Steckmaterial und viele Anregungen.
Eine Handvoll Ottinger Gartler trafen sich kurz vor Allerheiligen zum gemeinsamen Stecken. Unter dem kundigen
Blick und mit manch hilfreichem Handgriff unserer Floristin Manu Zeidler entstand sehr persönlicher,
bildschöner Grabschmuck.

Einblicke in den Bio-Gemüseanbau

Gmias Michi

„Einblicke in den Bio-Gemüseanbau“ hieß der mitreißende Vortrag, den der „Gmias-Michi“ vor 65 Ottinger Gartlern
hielt. Michael Steinmaßl aus Watzing bei Kirchanschöring ist Bio-Gärtner aus Leidenschaft, wie die Ottinger
schon im Sommer auf seinem Betrieb erleben durften. Und er provoziert sein Publikum gern, indem er sich zum
Beispiel viel mehr Blattläuse auf seinem Gemüse wünscht. Anfängliches Kopfschütteln erntete er auch, als er
ausführte, dass er sein Freilandgemüse einmal angießt und dann überhaupt nicht mehr gießt. Aber Steinmaßl
bietet für alles eine einleuchtende Erklärung, die von einem tiefen Verständnis der biologischen Abläufe zeugt.
Auch das „Junge Gemüse“ des Vereins, die Kindergruppe „Die Wilden Blumen“, war Thema des Abends. Anhand vieler
Fotos blickte das Publikum auf deren Aktionen in den letzten 12 Monaten zurück. Der Abend begann mit einem
Grußwort von Kreisfachberater Markus Breier und endete mit schönen Gartenimpressionen des vergangenen Jahres.

Weidenflechtkurse am 13. und 14. Oktober

Weidenflechtkurs

Wunderbares Herbstwetter und viele kreative Möglichkeiten machten die Arbeit im Freien zum Genuss. Insgesamt 23
Teilnehmer/innen erlernten und vertieften bei Regina Siglreithmaier die Kunst des Weidenflechtens. Es
entstanden Rankgitter, Obelisken, Weidenkugeln, Windlichter und andere Gartenobjekte. Doch nicht nur die
Ergebnisse, sondern auch die meditative Tätigkeit an sich machten viel Freude.

Besuch bei Gemüsebau Steiner am 29. September

Steiner

Zum wiederholten Male besuchte der Gartenbauverein Otting die Gewächshäuser der Fa. Gemüsebau Steiner. 26
Erwachsene und 12 Kinder ließen sich von den Betriebsführern Carolin und Toni die beeindruckenden Anlagen
zeigen. Tomaten, Paprika, Gurken und Erdbeeren werden hier auf 20 Hektar Fläche unter Glas produziert.
Nachhaltig, CO2-neutral, regional – das sind nur einige Ansprüche, die das Konzept der Firma beschreiben. Und
die Tomaten- und Paprikareihen, soweit das Auge reicht, muss man einmal gesehen haben. Auch die Kinder hatten
Spaß beim Tomatenverkosten und besonders bei der Fahrt mit dem Elektrobus. Und mit einem Probierkisterl voller
Tomaten und Paprika konnte das Aroma auch mit nach Hause genommen werden.

Ferienprogramm am 11. August

Ferienprogramm

Die 8. Froschhamer Waldolympiade war, was das Wetter anging, die härteste Waldolympiade aller Zeiten! Während
es am Start noch etwas nieselte, öffnete wenig später der Himmel seine Schleusen und verwandelte den
Froschhamer Wald in einen triefenden Regenwald. Doch die 27 jungen Athleten in Regenzeug und Gummistiefeln
kämpften sich von Station zu Station durch. Da waren Waldfrüchte, Blüten und Blätter zuzuordnen, Tiere und ihre
Nahrung zu benennen, schwierige Wörter zu buchstabieren, ein Waldquiz zu bestehen und Tiere pantomimisch
darzustellen. In der berüchtigten „Kiste des Grauens“ lauerten Schleich-Tiere in grünem Schleim auf fühlende
Hände, beim Bogenschießen, Riesenmikado und Zielwerfen war körperliche Geschicklichkeit gefragt. Die jungen
Helden und die vielen jugendlichen und erwachsenen Helfer konnten sich dann endlich im Forsthaus aufwärmen und
sich mit Bosna stärken. Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde mit Malen, Geschichten hören und Tobespielen
überbrückt, so dass es zuerst gar nicht auffiel, dass der Regen aufhörte. Dann wurden die Sieger verkündet: Den
ersten Platz belegten wie im Vorjahr – Überraschung! – Felix Kellner und Fidelius Schreckenbauer mit 130
Punkten. Auf den zweiten Platz kam das Team Laura und Sophia Kühnhauser mit 124 Punkten, gefolgt von Anna
Schemmer, Sophie Rehrl und Pia Mauerkirchner mit 120 Punkten. Aber gemäß des olympischen Gedankens erhielten
alle Teilnehmer Medaillen, Teilnahmeurkunden, kleine Preise und jubelnden Applaus.

Überflüssig zu erwähnen, dass die Siegerehrung und der Dank an Familie Beyerlein und alle Helfer bei
strahlendem Sonnenschein vonstatten ging…

Gartenbauverein präsentiert sich im Bierzelt

Bierzelt

Der Gartenbauverein Otting präsentierte sich gemeinsam mit anderen Ottinger und Waginger Vereinen am Sonntag,
dem 6. August 2017 im DJK-Bierzelt in Otting.

Zu Besuch beim Gmias-Michi in Watzing am 17.7.2017

Führung beim Gmias Michi

“Natur – Heimat – Genuss” umschreibt Michael Steinmaßl das Konzept seines Bioland-Betriebes, auf dem er mit
seiner Frau Evi Gemüseanbau mit Direktvermarktung im Haupterwerb betreibt. Und das konnten 20 Ottinger Gartler
bei einem Besuch auf seinem Hof nachvollziehen. Der junge Gärtnermeister führte die Besucher herum, zeigte
Gurken, Tomaten, Paprika, Auberginen und anderes in zwei einfachen Foliengewächshäusern und viele andere
Kulturen wie Kohlarten, Salate, Fenchel auf 2 ha Freiland. Mit Begeisterung schilderte er die tierische
Artenvielfalt auf seinem Betrieb, angefangen mit Murnau-Werdenfelser Rindern über Bronzeputen und Laufenten,
gelegentlich ein verirrtes Reh, Füchse, Igel, Hornissen, Hummeln bis hin zu Florfliegen, Marienkäfern und
Blattläusen. Selbst diese haben ihre Berechtigung, denn sie ernähren die Nützlinge. Der Gmias-Michi erzählte
von der Umstellung auf das biologische Wirtschaften vor gut 10 Jahren, vom Herantasten und auch von
Rückschlägen, vom Aufbau des „Bio-Michi“, des Gmias-Ladens in Kirchanschöring. Dazwischen pflückte er immer
wieder ein Blatt oder eine Frucht ab, um seine Ausführungen zu verdeutlichen oder den Besuchern ein
Florfliegenei zu zeigen. Oder er grub den Boden auf, um dessen Lebendigkeit zu zeigen oder die Durchwurzelung
der dicken Mulchschicht aus Kleegrassilage im Gewächshaus.

Die Ottinger nahmen den einen oder anderen Tip für den eigenen Garten mit, aber auch einen Eindruck davon, mit
wieviel Leidenschaft bei Steinmaßls Biolandbau betrieben wird – für die Familie, die Kunden und die Umwelt. Und
der Genuss kam auch nicht zu kurz: an einem kleinen Buffet konnten Gurken, gelbe Rüben und Tomaten mit Dips
verkostet und dabei noch gefachsimpelt werden.

Gartenbesichtigung am 27. Juni 2017

Gartenbesichtigung

Eine Gartenbesichtigungstour bei den eigenen Mitgliedern unternahm der Gartenbauverein Otting. 35
Interessierte, größtenteils mit dem Fahrrad, fanden sich bei Sigi Baderhuber in Scherzhausen ein. Dort wurden
die Besucher von der begeisterten Gartlerin durch die weitläufige Hofanlage geführt, in der verschiedene Beete
ganz natürlich angelegt sind. 2 Laufenten unterstützen im Gemüsegarten beim Schneckenproblem. Die vielen
selbstgemachten Elemente wie Weidengeflechte, Glasobjekte und von den Kindern gestaltete Steine zeigen, dass
sich alle Familienmitglieder einbringen.

Der zweite Anlaufpunkt war der Garten von Marianne Bösch in Holzhausen. Mittelpunkt ist ein wunderschön
angelegter Teich, es finden sich Sitzplätze zum Verweilen, Obstspaliere und Rabatten. Ein Hingucker ist auch
der Blumenschmuck am Haus, die vielen Balkonkästen und Töpfe mit Sommerblumen. Die Besucher konnten tolle
Anregungen mitnehmen.

Der letzte Garten der Tour gehört Doreen Maierhofer, ebenfalls in Holzhausen. Der große Garten zeigt eine
riesige Pflanzenvielfalt. Die Naturliebhaberin konnte uns viel über Gemüse, Beeren und Rosen erzählen. Im neu
angelegten Gewächshaus hingen schon die reifen Gurken, die mancher gerne mitgenommen hätte. Mit einem Glas Sekt
mit selbst gemachtem Rosensirup in der Hand durch den Garten schlendernd, ließen die Besucher den Abend
gemütlich ausklingen.

Zweitagesausflug an die Donau am 27. und 28. Mai

Zweitagesausflug

Gut gelaunt und unternehmungslustig fuhren 41 Ottinger und Tachinger Gartler in die Wachau und auf die Garten
Tulln. Erstes Reiseziel war die Schallaburg. In zwei Gruppen wurde das wunderschöne Renaissance-Schloss
besichtigt, das vor allem durch seinen Innenhof, dessen Bögen geschmückt sind mit hunderten Figuren und
Gesichtern aus Terrakotta, in Erinnerung bleibt. Außerdem beeindruckte natürlich der historische Garten, in dem
Pfingstrosen und Iris gerade durch die Rosen abgelöst werden und dunkelroter Türkenmohn mit weißen
Zierlauchkugeln einen spektakulären Anblick bietet. Nach dem Rundgang blieb noch genug Zeit für ein gemütliches
Mittagessen im Arkadenhof, bevor es weiter ging nach Melk zum Schiffsanleger.

Schöner als zu Schiff kann man die Wachau nicht durchqueren! Die Weinorte Spitz und Weißenkirchen, Burgen,
Kirchen und Weinberge zogen gemächlich vorbei, bis der markante blaue Kirchturm von Dürstein in Sicht kam. In
Dürnstein war Zeit zur freien Verfügung, die einige auf den Spuren von Richard Löwenherz zum Aufstieg zur
Burgruine nutzten, andere ließen sich durch die malerischen Gassen treiben oder genossen die Früchte der Wachau
in flüssiger Form.

Zweitagesausflug

Mit dem Bus ging es dann in die Blumenstadt Tulln an der Donau, wo die Hotels bezogen wurden. Später traf man
sich in der Stadt zum Bummeln und Einkehren.

Am Sonntag nach einem reichlichen Frühstück stand die „Garten Tulln“ auf dem Programm – die „erste ökologische
und dauerhafte Landesgartenschau Europas“. 65 Schaugärten zu verschiedensten Themen, ein renaturierter Auwald,
ein 30 m hoher Baumwipfelpfad, viele Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten ließen die Herzen der Gartler höher
schlagen. Man verlief sich und traf sich wieder, genoss die Blumenpracht und holte sich Inspiration für zu
Hause, trank ein Gläschen Wein und kühlte sich die Füße im Kneippgarten. Leider musste irgendwann die Heimfahrt
angetreten werden. Ein letzter Höhepunkt war der Besuch des Mostbauernhofs Distelberger bei Amstetten, wo der
Mostbaron verschiedene Moste, Cidre, Schokolade und auch Essig kredenzte und Wissenswertes und Lustiges zum
Besten gab. Danach wurde eine deftige „Meterjause“ serviert und noch mehr Most und feine Obstbrände. Der
Mostbaron erklärte auch, wie man im Mostviertel zuprostet, nämlich auf „Gesundheit!“ antwortet man mit „Sollst
leben!“. Allerdings ging die Version „Leben sollst!“ anscheinend leichter von der bayerischen Zunge, so dass es
einiger Runden Schnaps oder Likör bedarf, bis das Zutrinken reibungslos klappte.

Die Rückreise verlief dann in allerbester Stimmung.

Lindenfest und Kraut- und Krempelmarkt am 13. Mai

Lindenfest

Drinnen oder draußen? Mit einem mulmigen Gefühl entschieden sich die Veranstalter für draußen – und bekamen
recht! Sämtliche Regenwolken machten beim Lindenfest einen Bogen um Otting. Anlass des Festes war die Segnung
der neuen Friedhofslinde in Otting, die von den „Wilden Blumen“ anstelle der einen gefällten alten Linde
gepflanzt worden war. Pfarrer Ager nahm die Segnung vor und wünschte dem neuen Baum gutes Wachstum an der Seite
der anderen, ca. 130 Jahre alten Friedhofslinde, und den Ottingern ein ebenso friedliches und freundliches
Miteinander im Dorf. Mit dem Choral „Großer Gott, wir loben dich“ wurde der geistliche Akt beendet.
Anschließend erläuterte Georg Unterhauser, der „Linden-Schorsch“, wie es zur Fällung und Neupflanzung kam. Der
neue Kreisfachberater Markus Breier erzählte einiges zur Winterlinde an sich, wobei er besonders die Kinder
einbezog, die geduldig ausharrten. Denn im Umfeld der Bäume war einiges geboten: Die Ottinger Musik spielte
auf, Stadelteam und Feuerwehr sorgten für das leibliche Wohl.

Lindenfest

Im Pfarrhof fand der Markt „Kraut und Krempel“ des Gartenbauvereins statt. Hier wurden viele Pflanzensetzlinge,
bepflanzte Gefäße, Muttertagsgeschenke, Hiefeln, Insektenhotels, Gartenkunst, Töpferwaren und allerlei
Schnickschnack angeboten. Die Wilden Blumen verkauften hunderte Tomatenpflanzen in 35 Sorten, die sie selbst
aufgezogen hatten. Unter der Linde im Pfarrhof wurden mit einem Kamishibai-Theater Lindenmärchen erzählt, die
Kinder konnten Lindenblütenseife herstellen und Blumen auf Karten kleben. Zwei große Astscheiben der gefällten
Linde lagen bereit, auf denen man anhand der Jahresringe Ottinger Ereignisse der Vergangenheit nachvollziehen
konnte. Und nicht nur die Kinder hatten Spaß am neuen Barfußpfad, den die „Wilden Blumen“ angelegt hatten.

Ramadama am 25. April

Ramadama

Zusammen mit dem Gartenbauverein führte die Grundschule Otting ihre jährliche Müllsammelaktion durch. Sämtliche
Schüler der drei Klassen durchstreiften eifrig die Waldstücke, Weg- und Straßenränder in und rund um Otting, um
auch noch das letzte Fitzelchen Müll aufzulesen. Dabei war die Ausbeute etwas geringer als im letzten Jahr –
eigentlich ein gutes Zeichen. Es handelte sich auch weniger um die illegale Müllentsorgung einzelner im Wald
wie z.B. einen Grilltisch, als vielmehr um Unmengen Zigarettenkippen und Verpackungen von Mahlzeiten, die
gedankenlos aus dem Autofenster entsorgt wurden. Auch eine Haarbürste und eine halbe Flasche Nagellack wurden
in der Wiese gefunden, wobei die Kinder sich ausmalten, welcher Beauty-Frust hier dahinter steckte…… Nein, das
ist nicht lustig.
Die von der Gemeinde Waging spendierte Brotzeit war redlich verdient und wurde restlos verputzt. Anschließend
erfuhren die Kinder in einem „Müll-Spiel“, wie lange die einzelnen Müllobjekte und Materialien in der Natur
brauchen, bis sie verrottet sind. Eine Zigarettenkippe verschmutzt die Umwelt bis zu 5 Jahre lang, eine
Glasflasche könnte auch in 50.000 Jahren noch daliegen.
Zum Abschluss bastelten die Kinder Insekten, Vögel oder andere lustige Wesen aus alten Plastiktüten – Upcycling
sozusagen.

Obstbaum-Schnittkurs am 25. März.

Obstbaum-Schnittkurs

15 Gartler waren nach Dieperting gekommen, um in die Geheimnisse des fachgerechten Obstbaumschnittes eingeweiht
zu werden. Hans Gschirr aus Lampertsham ließ die Teilnehmer an seinem umfangreichen Fachwissen teilhaben,
angefangen vom richtigen Pflanzschnitt über den Erziehungs- und Überwachungsschnitt bis hin zur Pflege alter
Obstbäume. Bei dem alten Baumbestand ergaben sich sehr interessante Vorher-Nachher-Anblicke.

Zwischendurch wurde bei einer Tasse Kaffee gefachsimpelt und sich aufgewärmt, denn das Wetter war anfangs sehr
unfreundlich. Letztendlich kam beim Schnitt eines alten Birnenspaliers der Wunsch nach einem Sommerschnittkurs
an gleicher Stelle auf, um das Wissen zu vertiefen und auch um die Auswirkungen des momentanen Schnittes zu
beobachten. Hans Gschirr erklärte sich gern bereit, diesen zu übernehmen.

Frühjahrsversammlung am 26. März.

frühjahrsversammlung 2017

Ungefähr hundert Gartler konnte die Vorsitzende Doreen Maierhofer zur Jahreshauptversammlung im frühlingshaft
dekorierten Saal des Oberwirts begrüßen. Nachdem der Waginger Bürgermeister Herbert Häusl in seinem Grußwort
die vielfältigen Aktivitäten des Vereins und besonders die Jugendarbeit gelobt hatte, informierte Carsten Voigt
vom Landschaftspflegeverband das Publikum über die Anlage und Pflege von Streuobstwiesen und Hecken und deren
Förderung durch den Landschaftspflegeverband.
Den Hauptteil des Abends bestritten Sabine und Thomas Pummerer aus Riedering, die das Publikum auf einen
vergnüglichen musikalischen Spaziergang durch das Gartenjahr mitnahmen. Mit Tuba und Gitarre, mit Gedichten,
Liedern und Tipps sorgten sie für gute Unterhaltung.
Anhand vieler Bilder konnte dann noch einmal auf die vielfältigen Aktivitäten des Vereins zurückgeblickt
werden, wie den Kraut- und Krempelmarkt, den Ausflug in den Hofgarten Oberschleißheim und nach
Großkarolinenfeld, den Festwagen zum 50. Jubiläum der DJK Otting, eine Schwammerlwanderung, einen
Weidenflechtkurs und einen Räucherkurs. Und auch für das Jahr 2017 wurden spannende Aktionen und Ausflüge
angekündigt.
Mit Stolz konnte die Vorsitzende verkünden, dass der Verein die 500-Mitglieder-Marke überschritten hat. Noch
auf der Versammlung stellten zwei Teilnehmerinnen den Antrag auf Mitgliedschaft, so dass der GBV Otting 11 neue
Kinder mit einem Kindergruppen-T-Shirt und 16 neue Erwachsene mit einer Hortensie begrüßen konnte und damit auf
504 Mitglieder kommt. Drei Erwachsene hatten das Glück, als 499., 501. und 500. Mitglied ausgelost zu werden:
Petra Schuhbäck aus Holzhausen gewann einen Apfelkorb, Matthias Baderhuber aus Großscherzhausen einen
Rosenstock und Bettina Steinmaßl aus Scharling einen Apfelbaum.
Zwei Mitglieder konnten für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt werden: Ehrenvorstand Georg Unterhauser
erhielt für 30 Jahre Mitgliedschaft und 25 Jahre Vorstandstätigkeit die “Goldenen Ehrennadel” des
Landesverbandes und Franz Poller aus Garscham die „Ehrennadel mit Kranz“ für 50 Jahre Mitgliedschaft.
Zum Abschluss des Abends konnten die Gartler schöne Blumen- und Sachpreise bei der Tombola gewinnen.